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Klebezettel für Fortgeschrittene

Unsere Praxistipps, um Klebezettel noch besser zu verwenden

Lesezeit: 3 Minuten

Bunte Klebezettel sind allgegenwärtig und aus dem Büro- und schon gar nicht aus dem Workshopalltag wegzudenken. Beinahe legendär unter Innovations-Gurus ist ihre Entstehungsgeschichte (Link: 3M Website).

Noch sind sie leer: Die Ruhe vor dem Brainstorming

Eigentlich kaum zu glauben, dass es bei der Nutzung noch Dinge gibt, die man verbessern kann – doch es gibt sie! Nachfolgend unsere Sammlung an Tipps, wie Sie gerade in Workshops noch besser mit Klebezetteln umgehen können.

Please, try it for yourself and judge me afterwards (Martin Schapendonk)

1. Der ultimative Tipp

Die Klebeseite nach links statt oben; und den einzelnen Zettel von unten nach oben abnehmen, damit sich die Zettel nicht sofort wieder lösen - der oben zitierte Agile Coach Martin Schapendonk hat das Ganze fotografisch dokumentiert (Link Whitehorses Blog (englisch))

2. Lesbar aus der Entfernung

Schreiben Sie mit Markern statt Kugelschreibern, das macht ihre Klebezettel besser lesbar und verbessert unleserliche Handschriften in 50% der Fälle.

3. Weniger ist mehr

Gerade, was die Anzahl der Worte auf einem Klebezettel angeht. Beschränken Sie sich auf Kernaussagen, lieber Stichpunkte als ganze Sätze. Daumenregel: nicht mehr als 10 Worte!

4. Mehr ist mehr

Freut die Hersteller, aber auch die Workshop-Teilnehmer: lieber auf Quantität setzen und viele Gedanken auf Klebezetteln festhalten – aussortieren geht später immernoch.

5. Alle für einen - einen für alle!

Jeder Teilnehmer sollte selbstverständlich einen eigenen Block & Marker bekommen – in der Workshopvorbereitung einplanen: welche Farben & Formate werden benötigt?

6. Klebt der Zettel?

VOR dem Workshop testen, ob die Klebezettel an der vorgesehenen Wand überhaupt halten -- besser vorher nach Alternativen suchen als später mit Klebestreifen fixieren zu müssen!

7. Farbgebung

Kategorien, Wichtigkeit, aber auch das Sentiment von Aussagen kann z.B. mit Farben hervorgehoben werden. Wir geben gern Beispiele vor.

8. Digitalisierung (von Klebezetteln)

Nicht alles, was in Workshops auf Klebezettel geschrieben wird, muss digitalisiert, d.h. eingetippt werden. Häufig reicht die fotografische Dokumentation. Soll jedoch tatsächlich "digitalisiert" werden, helfen Apps wie jene Kollaboration von Evernote und 3M (Link zum YouTube Video) oder von 3M direkt (Link zur App im App Store) dabei.

9. Origami

Jeder kennt die japanische Origami-Falttechnik. Die Blätter sind zumeist quadratisch – genauso wie die meisten Klebezettel. Um in Workshops, wie man so schön sagt, "den Kopf zu öffnen", können nachfolgende Bastelanleitungen Wunder wirken:

Material

Matti Schneider hat wunderbarerweise 23 verschiedene Klebezettel miteinander verglichen und gibt eine Empfehlung in seinem Medium Artikel

Eine Alternative zum Kleben sind statisch haftende und z.T. wieder-beschreibbare Notes wie z.B. von stattys

Zur Entstehungsgeschichte -- und digitalen Helfern: Artikel auf FastCompany

Foto: eigenes Bild

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