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Innovation und Workshops

Welche Rolle Workshops in der Innovationskultur Ihres Unternehmens spielen können.

Lesezeit: etwa 10 Minuten

Was war nochmal Innovation?

Innovation heißt laut Wikipedia wörtlich "Neuerung" oder "Erneuerung". Für Unternehmen kann Erneuerung beispielsweise bedeuten, relevant zu bleiben im Hinblick auf veränderte Wertschöpfung. Einen Wert für Kunden zu bieten, für den diese bereit sind, Geld einzutauschen, ist letztlich der Kern unternehmerischen Handelns. Dieser Wert unterscheidet sich ganz wesentlich zwischen verschiedenen Branchen, und nicht zuletzt können technologische Veränderungen diese Werte neu erschaffen, verändern oder wenigstens verlagern.

Beispiel Digitalisierung: alles kann und wird sich verändern, nicht morgen, sondern bereits seit gut 20 Jahren. Die breite Nutzung und Verfügbarkeit führen dazu, dass mittlerweile ganze Branchen sich verändern, passend dazu wird häufig Tom Goodwin zitiert:

Uber, the world’s largest taxi company, owns no vehicles. Facebook, the world’s most popular media owner, creates no content. Alibaba, the most valuable retailer, has no inventory. And Airbnb, the world’s largest accommodation provider, owns no real estate. Something interesting is happening.

Clayton Christensen, Professor an der Harvard Business School, Autor des "Innovators Dilemma" und in agilen Kreisen für das Jobs to be Done Framework bekannt, hat unlängst einen Aufsatz zu dieser Frage geschrieben. Christensen blickt darin auf die letzten 25 Jahre zurück, in denen er sich mit diesem Thema befasst. Eine seiner Erkenntnisse lautet: "Not all innovation is created equal" – Innovation ist nicht gleich Innovation. Christensen unterscheidet zwischen markterzeugender Innovation, durch die vollkommen neue Märkte geschaffen werden, bewahrender Innovation, die Produkte und Services fortlaufend innoviert und damit relevant hält, und effizienzorientierter Innovation, die bestehende Prozesse optimiert. Diese Unterscheidung ist enorm wichtig, um sicherzustellen, dass nicht aneinander vorbei diskutiert wird: Welche Art von Innovation ist gerade gemeint?

Innovation in Unternehmen

Innovativ zu denken und zu handeln heißt, außerhalb des bestehenden (und funktionierenden) Systems zu denken, je nach Fokus kann das eben nah oder weit davon entfernt sein. Und das System ist eben das Unternehmen selbst, in dem eingespielte Prozesse ineinander greifen, um einen Wert zu produzieren, der bekannt und bewährt ist. Je nach Größe des Unternehmens kann es folglich schwer sein, sich davon zu befreien. Die brand eins titelte dazu treffend im Juni 2011: "Es gibt intelligentes Leben im Konzern". Hier geht es selbstverständlich nicht nur, aber eben auch um Innovation innerhalb bestehender Systeme. Echte Erneuerung braucht einen gewissen Freiraum.

Welche Rolle Workshops spielen können

Workshops erzeugen einen Denk- und Arbeitsraum, der abseits von bestehenden Prozessen existiert. Nicht vollkommen unabhängig, aber mindestens räumlich und zeitlich davon getrennt. Sie können die Strategie- und Transformationsarbeit eines Unternehmens nicht ersetzen, jedoch wichtige Impulse und Methoden bieten, die für die (Arbeits-)Realität relevant sein können.
Etwa das Thema Kundenfokus ist im Rahmen der Digitalisierung extrem wichtig, wird meist jedoch eher theoretisch oder auch nur punktuell genutzt. Viel häufiger wird getan, was eben schon immer gut funktioniert hat, was jedoch das Potential für Erneuerung keinesfalls ausschöpft. Dabei steckt das Potential von Zielgruppenfokus in der kontinuierlichen Arbeit mit Kundenbedürfnissen. Unternehmen sind dann besonders wirksam, wenn das Thema gewissermaßen "ins Blut übergegangen" ist, und im Arbeitsalltag eine feste Größe ist.

Mit Innovation verhält es sich ähnlich. Auch hier ist der Arbeitsalltag viel relevanter als Ergebnisse aus Workshops. Das System Unternehmen so zu verändern, dass Innovation Teil einer gelebten Kultur wird, wäre ein wirklich wünschenswerter Zustand, und zwar für alle Arten von Innovation. Philosophisch betrachtet ist es wahrscheinlich ohnehin ein ur-menschliches Streben, die Dinge zu verbessern. Was also in Bezug auf Innovation geschafft werden sollte, ist, ein Unternehmen so aufzustellen, dass das bestehende System der Wertschöpfung Innovation nicht ausschließt.

Innovationsworkshops mit Workshopmacher

Im Gegensatz zu Zielgruppe, Marke und Produkt, bieten wir keine festen Formate für Innovationsworkshops an. Innovation und Innovationskultur sind stark mit dem jeweiligen Unternehmen verknüpft, mit dessen Wertschöpfung und bestehenden Prozessen. Das heißt konkret: wenn es um Innovation geht, entwickeln wir ein passendes Workshop-Format gemeinsam mit Ihnen, nachdem wir Kernfragen abgeklärt haben, etwa:

Auf dieser Grundlage erstellen wir Ihnen gern ein Kurzangebot auf Grundlage unserer Tagessätze. Je nach Dauer, aber auch bei Bedarf Regelmäßigkeit dieser Workshops, orientieren sich die Kosten in etwa an den Kosten für unsere vor-konfektionierten Produkte.

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass es durchaus sinnvoll sein kann, einen Tagesworkshop zur Marke, aber auch zu den eigenen Produkten, auf das Thema Innovation zu fokussieren. Hierfür finden sie entsprechende Module auf den Produktseiten.

Sprechen Sie uns gern an, um weitere Fragen zu klären.

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

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