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Die Digitalisierung anpacken: Drei Thesen

Für unser Kernthema Digitalisierung haben wir drei Thesen entwickelt, wie Unternehmen wirksam vorgehen können.

Lesezeit: etwa 10 Minuten

Ein zentrales Thema in Unternehmen ist die Digitalisierung. Drei Thesen zu strategischen Themen der digitalen Transformation:

1. Der Ausgangspunkt für wirksame digitale Strategien ist das tiefe Verständnis der eigenen Kund:innen sowie die starke Positionierung der eigenen Marke. Erst auf dieser Grundlage können Produkte und Services nachhaltig entwickelt werden.

Wenngleich die Begriffe Zielgruppe und Marke sehr eng mit dem klassischen Marketing verknüpft sind, spielen sie in der Digitalisierung über alle Unternehmensbereiche hinweg eine entscheidende Rolle:
Weil Informationen und Produkte jederzeit und ohne großen Aufwand auffindbar sind, hat die Digitalisierung Bedürfnisse der Kund:innen fundamental verändert. Um etwa eine erste Orientierung zu erhalten, sind längst nicht mehr Fachberater:innen nötig, und um das günstigste Produkt zu finden, reicht eine schnelle Internetsuche. Wonach Ihre Kund:innen dabei genau suchen, ist jedoch mehr als der Suchbegriff, der dann eingetippt wird, sondern das jeweilige Bedürfnis im Kontext der Personen. Dieses zu kennen, hilft demjenigen Unternehmen, welches dieses es am direktesten, am verständlichsten, oder auch am einfachsten anspricht. Und das messbar.

In Workshops können Sie im Unternehmen und den Teams bereits vorhandenes Wissen zugänglich machen. Die Bedürfnisse Ihrer Kund:innen kennen viele Ihrer Mitarbeiter:innen, ohne sich dessen im Alltag bewusst zu sein. In meinen Workshops verwende ich Methoden, die dieses Wissen zugänglich machen, über das gesamte Unternehmen hinweg.

2. Digitalisierung muss aus dem Unternehmen selbst kommen.

Woher auch sonst? Das tiefe Wissen zu den eigenen Kund:innen, dem Selbstverständnis als Marke und den eigenen Produkten und Services schärft den Blick dafür, was wirklich wichtig ist. Wenngleich ein Blick von außen dabei helfen kann, die Lage zu sondieren, braucht es vor allem die Erfahrung des Unternehmens und aller Mitarbeiter:innen, um eine echte Transformation zu bewirken, die diesen Namen verdient. Dafür braucht es Methoden und Werkzeuge, die im Alltag Nutzen stiften. Die nicht nach einem erfolgreichen Workshop in der Schublade verschwinden, sondern genau dort genutzt werden können, wo Entscheidungen im Alltag getroffen werden: in gemeinsamen Abstimmungen, im Gespräch mit Kund:innen und der Kommunikation nach außen.

Praxisnahe Workshops zu den wichtigen Fragen der Digitalisierung, die alle einbeziehen. Meine Workshops sind so aufgebaut, dass Sie und Ihre Mitarbeiter:innen in der Lage sind, mit den erarbeiteten Werkzeugen direkt zu arbeiten. Etwa in der Auseinandersetzung mit Ihrer Zielgruppe geht es nicht so sehr darum, ein hübsches Plakat zu gestalten, oder einer 500seitige Dokumentation zu erstellen, sondern vielmehr um eine Methodik, die Zielgruppenanforderungen greifbar macht, wenn echte Entscheidungen anstehen. Ganz ähnlich ist das Vorgehen zum Thema Marke: nicht als Nordstern, der blumig umschrieben wird, sondern als konkreten Orientierungsrahmen, der in ganz realen Entscheidungen hilfreich ist, etwa in der Kommunikation, aber auch der Produktentwicklung. Letztlich geht es um das Produkt- und Serviceangebot, das im Rahmen der Digitalisierung vor Veränderungen steht: hier ist es mein Ziel, schnell konkret und anwendbar zu werden; eben im Arbeitsalltag und nicht für die Schublade.

3. Die Art der Zusammenarbeit braucht neue Formate.

In einem Atemzug mit der Digitalisierung werden häufig genannt: Zusammenarbeit, Kollaboration, Silos aufbrechen, und wenn der Atemzug länger andauert darf natürlich nicht fehlen: agiles Arbeiten. Egal, wie man es nennt: letztlich sind diese gar nicht so neuen Formen der Zusammenarbeit eine Reaktion auf das, was Endkund:innen vom Unternehmen fordern. Schnelligkeit, Transparenz und maßgeschneiderten Services, und bitteschön alles kostenlos. Eben so, wie es Unternehmen wie Amazon vormachen. An diesen Services wird jedes andere Unternehmen gemessen, ganz unabhängig von vorhandenen Strukturen. Den Endkunden ist es letztlich herzlich egal, ob Abteilung X oder Y für ein Thema zuständig ist; sie wollen eine Lösung, und das sofort.

In Workshops können neue Arten der Zusammenarbeit trainiert werden, die den Arbeitsalltag verändern. Die Workshops machen hier vor allem einen Raum auf, in dem Hierarchien und eingefahrene Strukturen übergangsweise aufgehoben sind. Sie ersetzen selbstverständlich keinen Veränderungsprozess, aber können dabei eine wichtige Rolle spielen. Sie und Ihre Mitarbeiter:innen können Methoden und Arbeitsweisen ausprobieren, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen. Meine Rolle ist dabei die Sicht von außen, die Lösung jedoch erarbeiten Sie selbst -- eben so, wie wir es in These 2 formuliert haben: wer auch sonst? Sie kennen Ihr Unternehmen schließlich am Besten.

An der Digitalisierung und der Digitalen Transformationist höchstens der Begriff ein Mode-Thema. Digitale Geschäftsmodelle und Produkte haben schon längst die Welt verändert. Ich helfe Ihnen, mit Moderation, klugen Workshops und Trainings für neue Arten der Zusammenarbeit, Antworten auf zentrale Fragen gemeinsam zu entwickeln, mit denen im nächsten Schritt konkrete und wirksame Lösungen erarbeitet werden können.

Foto: eigenes Bild

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