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Liberating Structures für Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Moderationsmethoden gehören nicht unbedingt zum Allgemeinwissen im Arbeitsalltag, dabei machen sie den wesentlichen Unterschied zwischen 0815-Meeting und echtem Workshop.

Was sind Liberating Structures?

Liberating Structures sind Methoden, um in Teams zusammen zu arbeiten. Man kann sie in Workshops verwenden, aber auch im ganz normalen Arbeitsalltag, etwa in Meetings. Übrigens auch für private Themen durchaus nutzbar, auch wenn das vergleichsweise ungewohnt sein dürfte! Die Methoden sind frei verfügbar und auf liberatingstructures.de beschrieben. Die Grundidee aller Methoden ist so einfach wie genial: indem Strukturen geschaffen werden, können Ideen, Herausforderungen und Informationen in Teams geteilt werden. Also zugleich "befreiend" und "strukturierend".

Liberating Structures Methode Drawing Together
Liberating Structures String
Liberating Structures Methode Crowdsourcing 25/10

Aufbau der Liberating Structures Methoden

Jede Methode hat 5 Kern-Elemente, die Sie in der Methodenbeschreibung finden:

Die Elemente klingen erst einmal ungewohnt, letztendlich folgen sie der Herangehensweise an andere kollaborative Methoden: was soll erreicht werden, was brauchen wir dafür, wer wird wie eingebunden, und was genau soll passieren.

Wofür Liberating Structures verwenden?

Kurz: immer, wenn Sie zielgerichtet mit anderen Zusammen arbeiten wollen. Dabei kann "zielgerichtet" ganz unterschiedlich aussehen: 

Sie sehen, die Anwendungsfälle sind sehr breit gefächert, ein Blick in die Methoden lohnt sich allemal.

Liberating Structures anwenden

Wie so häufig gilt auch bei Liberating Structures, dass die Anwendung wertvoller ist als theoretisches Wissen darüber. Sie finden unterhalb des Artikels Links zu weiteren Quellen und Möglichkeiten, Liberating Structures anzuwenden. Hier ein paar Tipps aus der Praxis:

Ausprobieren

Workshop-Methoden lernt man nicht lesend. Man muss sie nutzen, um wirklich zu verstehen, was darin steckt – das ist bei Liberating Structures nicht anders als bei anderen Methoden. Probieren Sie die Methoden im kleinen Rahmen aus. Es muss ja nicht gleich die große Gruppenübung sein.

Beispiel Drawing Together: Hier wird mit Hilfe von 5 Symbolen visuell – nur visuell! – gearbeitet. Diese Arbeitsweise können Sie gut auch erst einmal allein ausprobieren!

Und wenn Sie nicht gleich allein loslegen wollen: unter dem Artikel finden Sie Links zu Meetups und weiteren Quellen für Liberating Structures.

Gemeinsam lernen

Manchmal funktioniert es eben nicht sofort oder die Methode war nicht sofort klar. Dann macht man es nächstes Mal besser! Setzen Sie den Rahmen für neue Methoden ganz klar auf den Fokus: gemeinsam lernen. Dann sinkt einerseits der Erwartungsdruck und gleichzeitig motivieren Sie Mitarbeiter, selbst mitzuwirken.

Dranbleiben

Neue Methoden einzuführen ist alles andere als einfach, das gilt innerhalb von Workshops, aber vor allem auch außerhalb im Arbeitsalltag. Meistens gibt es Widerstände, und wenn es das gute alte Haben-wir-immer-schon-gemacht ist. Außerdem ist es ungewohnt, die Dinge anders zu machen. Bleiben Sie – gerade als Führungskraft – dran und machen Sie es vor. Eine Methode hat nicht sofort funktioniert? Probieren Sie es wieder. Probieren Sie andere Formen aus, fragen Sie offen nach Feedback. Meistens spüren die Teilnehmer nach ein paar Malen, dass es ernst gemeint ist.

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Konkret werden

Wählen Sie eine möglichst konkrete Aufgabenstellung, an der Sie mit Liberating Structures arbeiten wollen. Es muss nicht gleich die neue Strategie 2025 sein! Hier ein paar Vorschläge:

Anpassen

Die Strukturen der Liberating Structures sind stark formalisiert. Man kommt jedenfalls nicht oft in die Verlegenheit, minutenweise zu "timeboxen". Probieren Sie das Originalformat aus, aber variieren Sie auch bei Bedarf, auf der liberatingstructures.de Seite finden Sie auch Vorschläge für Variationen.

Mehr Informationen

Zugegeben, auch wir lernen das Feld Liberating Structures noch kennen und entdecken immer wieder neue Kniffe. Die Methoden werden ständig aus der Praxis erweitert und verbessert, ein deutliches Qualitätsmerkmal!

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